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Vegan Lifestyle Q and A

Herzlich willkommen Beautiful Soul. Heute befassen wir uns mit dem Thema „Vegan Lifestyle“. Ich habe Euch hierzu ein interessantes Q & A erstellt. Viele von uns leben vegan, kennen Veganer, oder befassten sich schon mal mit dem Thema Veganismus. Aber mal ehrlich, wir alle haben sicher nicht immer die passende Antwort auf alle Fragen rund um dieses Thema, oder? Lies gerne weiter und informiere Dich mit den interessanten Fragen und Antworten. Viel Spaß!

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Wieso vegan?

Die Entscheidungen für eine vegane Ernährung sind oft unterschiedlich und ganz persönlich. Fast immer basieren sie auf ethischen Überzeugungen oder ökologischen Motiven – wie etwa das Klima zu schützen und Tierleid zu vermeiden. Die Massentierhaltung belastet die Umwelt stark. Sie gilt als einer der Hauptfaktoren für den Klimawandel. Für Fleisch wird viel Futter und Wasser verbraucht. Zudem verursacht sie großes Tierleid, schafft Gesundheitsprobleme bei den Menschen, verschmutzt den Boden und das Grundwasser und trägt erheblich zur Abholzung des Regenwaldes bei. Dies sind jedoch nur ein paar Punkte. Die Liste der negativen Aspekte zur Massentierhaltung ist lang und stimmt einen sehr traurig. Eine rein pflanzliche Ernährung ist viel ressourcenschonender.

Bekommt man genug Proteine und woher?

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Ja! Gemüse und Salate liefern einen kleinen Teil davon, der Großteil aber kann aus Hülsenfrüchten wie Erbsen, Bohnen, Linsen oder Sojaprodukten gewonnen werden. Auch Vollkorngetreide wie zum Beispiel Hafer, Dinkel oder Roggen sind ein hervorragender Proteinlieferant.

Ist Honig erlaubt?

Nein! Hier die sechs wichtigsten Punkte, warum das Essen von Honig nicht vegan ist!

1. Auch Bienen werden in der Massenzucht gehalten und ausgebeutet.

2. Bienen werden bei der Honigproduktion oft verletzt und getötet.

3. Die Königinnen erreichen nur einen Bruchteil ihrer natürlichen Lebenserwartung.

4. Bienen brauchen ihren Honig selbst.

5. Bienen arbeiten hart für ihren Honig.

6. Das Bienensterben geht uns alle an.

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ Albert Einstein

Ab welchem Alter ist es ok vegan zu leben?

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Eine ausgewogene und vollwertige vegane oder vegetarische Ernährung kann schon im Kindes- und Jugendalter den Grundstein für eine gesundheitsfördernde Ernährungsweise legen und das Risiko für ernährungsmittelbedingte Krankheiten senken. Auch bei vegan lebenden Kindern sollte außerdem eine ausreichende Energiezufuhr sowie Versorgung mit Calcium und Vitamin B12 sichergestellt sein.

Ist es ok während der Schwangerschaft vegan zu leben?

Sich in der Schwangerschaft vegan zu ernähren ist möglich, aber es gibt Voraussetzungen dafür:

- Auf Eiweiß und Gesamtenergiezunahme achten

- Eisenaufnahme im Blick behalten

- Den Bedarf an Omega-3-Fettsäuren, Kalzium, Jod und Vitamin B12 decken

- Evtl. Ernährungsberatung zu Rate ziehen

- Wichtige Blutwerte engmaschig bestimmen lassen

- veganes Fast Food besser vermeiden

Was sind die gesundheitlichen Vorteile eines veganen Lifestyles?

Diverse Studien zeigen, dass sich eine vegane Ernährung positiv auf die Gesundheit auswirken kann.

1. Geringeres Risiko für Herzinfarkt.

2. Geringeres Risiko für Schlaganfall.

3. Niedrigerer Blutdruck.

4. Geringeres Risiko für Krebs.

5. Geringeres Risiko für Diabetes Typ 2

6. Geringeres Risiko für Gicht.

7. Geringeres Risiko für Übergewicht. Der BMI (Body-Mass-Index) von Veganerinnen und Veganern ist signifikant niedriger als der BMI von fleischessenden Personen.

--> Wusstest Du, dass Veganerinnen und Veganer meist näher an den Referenzwerten für die Zufuhr von Proteinen, Kohlenhydraten sowie Fett liegen. Zudem weisen sie eine höhere Aufnahme von Ballaststoffen, Betacarotin, Vitamin C und E sowie Biotin und Magnesium auf als mischköstlich lebende Menschen.

Brauchen veganer Vitamine, Supplements?

 Ja, aber so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Hierbei ist wichtig zu erwähnen:

1. Nimm ganz gezielt die Supplemente zu Dir. (Vermeide das Gießkannenprinzip)

2. Lasse Deine Blutwerte regelmäßig testen. So kannst Du datenbasiert dosieren.

3. Achte bei dem Kauf von den Supplementen auf Qualität und ob diese biologisch sind.

Was sind die 5 wichtigsten Supplemente für Veganer?

1. Vitamin B12 – es ist ein essentielles Vitamin, dass über die Nahrung aufgenommen werden muss, kommt aber nahezu ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor.

2. Vitamin D – dies liegt weniger an der Ernährungsform, sondern an Deinem Sonnenkonsum und natürlich dem Breitengrad in dem Du lebst. In Deutschland ist es ratsam mindestens von Oktober bis März Vitamin D zuzuführen, um nicht spätestens im November an Mangelerscheinungen zu leiden. Vitamin D ist an einer Vielzahl wichtiger Prozesse im Körper beteiligt. So unterstützt es zum Beispiel die Aufnahme von Calcium aus Lebensmitteln und den Einbau des Calciums in den Knochen – und trägt damit zu einem funktionierenden Knochenstoffwechsel bei.

3. Selen & Jod - sind essenzielle Spurenelemente. Sie sorgen dafür, dass Deine Schilddrüse gut funktioniert. Fisch ist eines der wenigen Lebensmittel, in dem das lebenswichtige Spurenelement Jod in größerer Menge enthalten ist. Veganer:innen essen keinen Fisch, und deshalb wird Jod häufig als kritischer Nährstoff bei einer veganen Ernährungsweise bezeichnet.

4. Calcium: Wenn man auf Milchprodukte verzichtet, reduziert sich die Calciumzufuhr. Das Leitungswasser in den meisten Teilen von Deutschland ist recht calciumarm. Hier wäre es unter anderem gut auf calciumreiches Wasser umzustellen. Oder auf calciumreiche Gemüsesorten wie z.B. Grünkohl, Rucola oder Brokkoli zurückzugreifen. Des weiteren bieten sich Calciumreiche Samen und Nüsse wie Sesam, Chiasamen, Leinsamen, Mandeln, Haselnüsse, Pistazien oder Walnüsse als Beigabe zum Müsli oder Smoothie, als Topping für warme Gerichte und Salate oder pur als Snack zur Calciumversorgung an. Auch Tofu kann eine großartige Calciumquelle sein.

5. Omega 3-Fettsäuren: Generell unterscheidet man zwischen gesättigten Fettsäuren und ungesättigten Fettsäuren. Die ersten gelten eher als ungesund und die zweiten als gesund. Dabei kommt es auf das richtige Verhältnis von Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren an. Fast alle Menschen in modernen Industriegesellschaften haben einen Omega-3-Mangel. Ausgleichen kann man ihn mit Fisch oder wenn man vegan lebt mit Ölsaaten, wie Leinsamen und Chiasamen. Nichtsdestotrotz ist das Risiko eines Mangels an dieser gesunden Fettsäure bei einer rein pflanzlichen Kost erhöht. Da Omega 3 für unser Gehirn und die neurologische Funktion sehr wichtig ist, wird hier streng zu einer Zufuhr geraten.

Wie findest man auf Reisen vegane Cafés und Restaurants?

Die App Happy Cow zeigt Dir passende Lokale mit Bewertungen an. Du kannst dort wählen zwischen vegan, vegetarisch und Veg-Optionen.

 

Das war sehr interessant, oder? Ich habe auch einiges für mich dazu gelernt und hoffe Dir geht’s genauso!

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Viel Liebe, Sophie & Euer Kia-Charlotta-Team

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